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Projektbeschreibung
Worum geht es in diesem Projekt?

Ein Angebot für die ganze Familie: Ein Konzert der Bremer Philharmoniker und "Mensch Puppe" aus dem Konzertsaal in "live" Atmosphäre mit Moderation und Mitmachanteilen für die Familie zu Hause.

Was bewegt das Projekt in der Region?

Am 14. Juni 2020 wollten die Bremer Philharmoniker und Schauspieler des Figurentheaters „Mensch Puppe“ im Theater am Leibnizplatz für Kinder und ihre Familien „Jose und die Zauberfiedel“ aufführen, eine Geschichte von Janosch mit Musik von Dmitrij Schostakowitsch. Auf Grund der aktuellen Vorgaben ist dies nun nicht möglich.
Darum gehen die Bremer Philharmoniker nun neue Wege. Musiker*innen, Schauspieler und Zuhörer / Zuschauer treffen sich nicht gemeinsam im Konzertsaal. Nur die Künstler sind dort, die Kinder und ihre Familien sitzen zu Hause, wahrscheinlich gemeinsam im Wohnzimmer und erleben „live“ per streaming die musikalische Geschichte. Aber genau wie sonst erfolgt die Moderation durch die Musiker*innen. Ganz bewusst richten sich die Bremer Philharmoniker mit diesem Angebot an Familien. Da alle kulturellen Angebote sehr eingeschränkt sind, möchten sie den Menschen neue Impulse und Anregungen geben und für sie da sein.
Dieses Angebot soll künftig regelmäßig erfolgen. Das zweite „Livekonzert“ wird im Juli 2020 stattfinden, angedacht ist der „Karneval der Tiere“ mit Musik des Komponisten Camille Saint-Saens.
Die Termine werden jeweils in Kitas und Schulen sowie auf den Webseiten der Bremer Philharmoniker und prophil e.V., dem Freundeskreis der Bremer Philharmoniker bekanntgemacht.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Seit fast 200 Jahren gehören die Bremer Philharmoniker zu Bremen als Konzert- und Theaterorchester. Seit über 13 Jahren widmen sie sich intensiv der Kinder- und Jugendarbeit mit ca. 400 Veranstaltungen im Jahr, den 3 Musikwerkstätten und Schulkonzerten und natürlich auch den Familienkonzerten. Und das mit großem Erfolg.
Viele Kindern und Jugendliche kommen hierbei zum ersten Mal mit klassischer Musik in Kontakt. Die spielerischen Elemente, die Interaktion mit den Musiker*innen und Schauspielern, der persönliche Austausch hilft ihnen dabei, sich ganz selbstverständlich der klassischen Musik zu nähern und sie als ein Teil ihres Lebens zu betrachten. Dabei gehen die Bremer Philharmoniker auch ganz bewusst in soziale Brennpunktstadtteile oder -schulen, um auch hier durch das Erleben das Interesse der Kinder zu wecken.
Das ist im Moment nicht möglich. Gleichzeitig ist es wichtig, den Kontakt nicht zu verlieren und mit den kleinen und großen Zuschauern / Zuhörern im Austausch zu sein. Denn wie lange der Konzertsaal durch diese Form der Kommunikation ersetzt werden muss, wissen wir alle leider nicht.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Die Mitarbeiter*innen der Musikwerkstatt der Bremer Philharmoniker haben das Programm des Familienkonzertes „Josa und die Zauberfiedel“ nach einem Märchen von Janosch ausgesucht und mit dem Figurentheater „Mensch Puppe“ zusammen konzipiert. In einem zweiten Konzert beschäftigen sich die Musiker*innen der Philharmoniker mit dem „Karneval der Tiere“ von Camile Saint Saens, begleitet von der Theaterpädagogin Karian Schieck. Was ist wichtig, um das Interesse der Kinder zu wecken? Welche Mitmachanteile, welche schauspielerische Umsetzung ist notwendig, um das Interesse der Kinder zu halten, nochmals wichtiger, wenn Schauspieler*in und Musiker*innen beim Streaming keinen „live“-Kontakt zu den Kindern haben?
Die Spenden sollen wie folgt eingesetzt werden:
Kosten für die Technik ca. 400,00 Euro
Kosten für Künstler und Umsetzung ca. 300,00 Euro
Kosten für Werbung (Flugblätter etc.) ca. 50,00 Euro
Insgesamt 750,00 Euro

Vorgesehen sind zwei Konzerte, also insgesamt 1.500 Euro.

Es sollen vor den Sommerferien zwei Konzerte gestreamt werden, das erste am 14. Juni 2020, das zweite im Juli 2020. Sollten die Spendengelder nicht ausreichen, so wird zunächst erst ein Konzert durchgeführt.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Die Bremer Philharmoniker, das Konzert- und Theaterorchester der Stadt Bremen, betreibt seit 13 Jahren die Einrichtung der „Musikwerkstätten“ für Menschen aller Generationen, jeder Herkunft oder jeden Geschlechts, insbesondere aber für Kinder und Jugendliche. Die Erfahrung der Bremer Philharmoniker hat gezeigt, dass der Kontakt zu „live“ gespielter Musik einen neuen Zugang zu eigenen Gefühlen und eigenen seelischen Welten ermöglicht. Um diese vielfältige Wirkung zu erzielen, stehen bei der Konzeption der Angebotsformate die Nachhaltigkeit durch Einbeziehung verschiedener menschlicher Sinne (Verknüpfung von Musik mit Schauspiel sowie die Sensibilisierung von Sinnen, Erzeugen von Phantasien, Klangwelten und Stimmungen) im Mittelpunkt.
Die Arbeit der Musikwerkstatt und auch der Familienkonzerte werden durch eine Gebühr bei Teilnahme und Eintrittsgelder sowie durch Spenden finanziert. Die entfällt jetzt leider.

Die Zusammenarbeit mit den Schauspielern vom Figurentheater „Mensch Puppe“, mit Theaterpädagogen/Schauspieler*innen hat sich als sinnvolle Ergänzung der oben genannten Gestaltungsansätze erwiesen.

Der Freundeskreis der Bremer Philharmoniker, prophil e.V., unterstützt die Arbeit zur musikalischen Nachwuchsarbeit mit Spenden und trägt die Idee der musikalischen Früherziehung in die Gesellschaft Bremens und Umzu. Nach Auffassung der Mitglieder sollen Kinder nicht aus finanziellen Gründen von der Teilnahme an Musikprojekten ausgeschlossen sein.

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Projektstarter

Prophil e.V. Freundeskreis der Bremer Philharmoniker